Bewegung tut gut und tanzen macht glücklich

01. März 2018 TANZEN UND GESUNDHEIT - Bewegung tut gut und tanzen macht glücklich!

Nachdem die Neujahrsvorsätze nun schon ein paar Wochen zurückliegen oder vielleicht in Vergessenheit geraten sind, steigen mit Beginn der Fastenzeit der Wunsch und das Bewusstsein wieder etwas mehr für sich und die Gesundheit zu tun. Mehr Bewegung und gesünder essen stehen meist an erster Stelle. Nach einem vernebelten (Ingolstadt-)Winter wächst die Sehnsucht, die müden Lebensgeister durch Sport oder gezielte Körperübungen zu aktivieren. Doch nicht jeder, der sich gerne mehr bewegen möchte, will gleich für einen Marathon trainieren oder findet die Fitnessübungen eintönig und langweilig. Welche gesunden und alternativen Bewegungsmöglichkeiten gibt es neben Joggen, Body-Workout, Krafttraining, Spinning & Co.?

Tanzen!
Doch kann Tanzen wirklich ein Fitnesstraining sein? JA!

Und noch besser, Tanzen ist wirklich eine der wenigen Sportarten, die  für jede Figur, jedes Fitnesslevel und Typen das passende Programm bietet. Tanzen ist ein selbstbestimmtes Ganzkörpertraining. Die körperliche Anstrengung bzw. Belastung kann hier selbst reguliert werden. Wie in jeder Sportart ist es wichtig, auf die persönlichen körperlichen Grenzen zu achten – nur so kann sich ein positives Körpergefühl entwickeln. Wieviel wollen Sie von Ihrem Körper einfordern?  Kleine Schritte, viel Bewegung und kraftvolle Moves oder lieber smooth und sanft? Bei Hip-Hop, Jive und Boogie Woogie können Sie sich beispielsweise richtig auspowern und kommen mächtig ins Schwitzen. Die hüpfenden und schnellen Bewegungen sind das ideale Faszien Training und die Bewegungselastizität wird gefördert. Regelmäßiges Tanzen (mindestens ein bis zweimal pro Woche) lässt Fettpölsterchen dahin schmelzen, Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft werden trainiert. Als Anfänger starten Sie vielleicht lieber mit Line Dance oder einem Anfänger-Gesellschaftstanzkurs, der ein  langsameres Grundtempo vorlegt. Hier können Bewegungsabläufe ruhiger verinnerlicht werden, ohne sich körperlich zu überanstrengen.

Tänzerinnen und Tänzer vollziehen  unterschiedlich schnelle Bewegungswechsel – und abläufe, diese Gewichtsverlagerungen schulen Balance und Gleichgewichtssinn. Die verschiedenen Tanzstiele, Figuren und Bewegungsqualitäten fordern große oder kleine Schrittfolgen, langsame oder schnelle, dynamische oder groovige Bewegungen. Diese Wechselbewegungen trainieren den gesamten Körper, Bänder und Sehnen werden besser durchblutet – alles bleibt oder wird schön geschmeidig.

Egal was und wie Sie tanzen, durch die notwendige Körperhaltung und -spannung  kommt beim Tanzen der gesamte Körper in Bewegung. Eine aufrechte (Tanz-)Haltung ist entscheidend und fördert so die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Bei Hobbytänzern sind die Bewegungsmuster meist ganz natürlich und somit auch gelenkschonend.

Tolle Musik und schwungvolle Bewegungen sind grundsätzlich für alle Menschen gut, sorgen für gute Laune, verleihen Kraft und Selbstbewusstsein.  Die Bewegung zur Musik kann Anspannungen lösen und ein herrlicher Ausgleich zum meist stundenlangen Sitzen in Büro oder Auto sein. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Tanzen den Serotoningehalt im Blut steigert. Das Glückshormon vertreibt die Stresshormone, den Winterblues und beugt mentaler Erschöpfung vor! Egal ob Sie sich in der Disco frei zu Ihrem Lieblingslied tänzerisch austoben oder nach vorgegebenen Tanzschritten im Tanzkurs zur Musik bewegen – tanzen wirkt entspannend, macht glücklich und den Kopf frei.

Neben den positiven Auswirkungen auf körperlicher Ebene und Entspannung, ist Tanzen auch eine Art „Gehirnjogging“. Das Erlernen der unterschiedlichen Schrittfolgen und Bewegungsabläufen ist eine komplexe Angelegenheit. Das Fitnessprogramm beansprucht Koordination und Rhythmik, Motorik und Balance, Aufmerksamkeit und Taktgefühl – also Höchstleistung für das Gehirn. Die Verknüpfung der Gehirnzellen untereinander wird durch das Tanzen verbessert, da die verschiedenen Sinneseindrücke aufgenommen und verarbeitet werden müssen. Beim Paartanz kommt hinzu, die Signale bzw. Körpersprache des Partners für ein harmonisches Miteinander zu verstehen und umzusetzen.

Im Wohnzimmer, unbeobachtet zum Lieblingslied abrocken macht gute Laune - die Hüften werden locker, der Puls steigt, Endorphine freigesetzt und die Durchblutung verbessert. Party- und Discotänzer fühlen sich nach dem Tanzen ebenfalls befreit und glücklich. Das gemeinsame Tanzen als Paar oder in einer Tanzgruppe fördert Geselligkeit, Gemeinschaftssinn und das soziale Miteinander.

Tanzen Sie sich glücklich und gesund – Ausreden gibt es jetzt wirklich keine mehr!

Ihre Vera, Tanzstudio Süd